Geschichte

Im Jahr 1947 machte ein Häuflein Tennisbegeisteter mit viel persönlichem Einsatz die verwachsene Stätte des vor dem Krieg errichteten Tennisplatz der Saline-Solvay wieder zu einer benützbaren Sportanlage. Wohl keiner der Beteiligten hätte sich damals vorstellen können, was aus ihrer Initiative einst werden sollte. Wie es der erste Obmann des Vereins Hr. Prof. Schwärz schilderte, beschloss ein Proponentenkomitee den Verein bei der Behörde anzumelden. Dies geschah dann im Jahr 1952.

 

Die ersten herausragenden Ereignisse in der Geschichte des HTC waren 1947 das Aufhängen eines selbstgeknüpften Netzes im Zuge der Platzsanierung und der Erhalt von zwei Dutzend Tennisbällen von der als Besatzungsmacht in Hallein stationierten US-Army.

 

Durch das stetige Steigen der Mitgliederzahlen entschloss man sich auf dem seinerzeitigen Eislaufplatz Griesrechen für den Sommer Tennisplätze zu errichten. Bis zum Jahr 1955 wuchs der Klub auf 80 Mitglieder an.

 

1962/63 mussten die Plätze am Griesrechen verlassen werden, die Mitgliederzahl sank auf 36, und der Klaub war wieder auf den einen „Salinen-Platz“ angewiesen.

1964 konnte dank der Gemeinde Hallein und dem ASKÖ-Salzburg mit dem Bau der Tennisanlage am heutigen Standort in Hallein-Gamp begonnen werden. Vorerst wurden 4 Plätze mit vielen Arbeitstunden auch der Mitglieder errichtet. Umziehen konnte man sich bis 1969 nur in einer Baracke, ganz am Anfang in einem Bauwagen.

 

1968 sprang wiederrum der ASKÖ-Salzburg ein, und so konnte 1969 das Klubhaus eröffnet werden. Es wurde später mehrmals erweitert und auch etwas umgebaut, aber der damalige Plan ist in den Grundzügen auch heute noch erkennbar. Bereits 168 Klubmitglieder frequentierten die Anlage und zwei, später auch drei Mannschaften, (jeweils 5 Herren und 2 Damen) spielten in den verschiedenen Klassen der Tennislandesmeisterschaften.

Außerhalb der Landesmeisterschaft gab es mehrere Freundschaftsspiele mit Vereinen aus Ochsenfurt und Königsbach (BRD) und 1971 auch den Besuch einer Mannschaft von HAPOEL Israel. Schon viel früher (Jahreszahl nicht mehr genau bekannt) konnte der Klub auch eine Tennisgruppe aus der damaligen Sowjetunion begrüssen.

 

1972 wurde es mit 208 Mitgliedern schon etwas eng auf 4 Plätzen und so wurden 1973 zwei weitere Plätze (auf dem Areal der heutigen Tennishalle) errichtet und zusätzlich das Klubhaus besser ausgestattet.

Im Zeitraum 1972 bis 1979 wurden weitere Plätze gebaut. Insgesamt standen in der Folge bis zum Bau der Tennishalle 10 Freiplätze zur Verfügung, davon einer als Single-Platz, und einer als Hartplatz. Die Mitgliederzahl stieg von 208 bis zwischenzeitlich knapp 300 an.

 

Sportlich ging es in dieser Zeit rasch bergauf. 1976 spielten unsere Damen (Klassenerhalt) und die 1. Herrenmannschaft (2. Platz) in der höchsten Landesliga, zwei weitere Herrenmannschaften in der 2. Klasse (jeweils Gruppensieger).

 

Wenn in dieser Chronik schon die Namen einiger herausragender Sportler des Vereins zu finden sind, so ist doch eine ehemalige Klubmeisterin besonders hervorzuheben. Ihr Weg führte Ende der 70er Jahre über das Spiel mit ihren Eltern schon in früher Jugend zu unserer Damenmannschaft, bald zur HTC-Klubmeisterschaft, und dann über den Salzburger Tennisklub in die Weltklasse. JUDITH WIESNER (geb. PÖLZL) hat bewiesen, dass man seine Karriere auch beim Halleiner Tennisklub beginnen kann.

 

1979 kam es aus verschiedenen Gründen zu einem kompletten Wechsel in der Vereinsführung und nach einem beträchtlichen Mitgliederschwund zu einem Wiederaufbau des Mitgliederstandes mit einem immer mehr wachsendem Engagement unseres 1997 verstorbenen ROCHUS SCHARLER: Diese Engagement führte letztendlich zum Bau der Tennishalle, die am 26. März 1993 im Beisein vieler Ehrengäste aus Politik und Sport eröffnet werden konnte.

 

Sternstunden verschafften uns auch die bisherigen 19 Turniere der Stadt Hallein, das erste Turnier fand 1983 statt. Am Anfang standen ÖTV C-Turniere, dann B- und zum Schluss A-Turniere. Aufgrund wirtschaftlicher Gegebenheiten wurde in den Jahren das Turnier auf C-Ebene zurückgestuft.

 

Wir wollen uns daher auch im Rahmen dieser kleinen Chronik bei allen Förderernund Sponsoren des HTC bedanken. Unser besonderer Dank gilt der Stadt Hallein, die uns über fünf Jahrzehnte finanziell sehr oft und kräftig unter die Arme gegriffen hat, sowie dem Dachverband ASKÖ, ohne dessen Unterstützung die meisten unserer Vorhaben auch nicht möglich gewesen wäre.